Forschergruppe 2539 „Resilienz. Gesellschaftliche Umbruchphasen im Dialog zwischen Medävistik und Soziologie“

Die Forschergruppe untersucht, wie soziale Einheiten und Akteure auf tiefgreifende, existenzgefährdende gesellschaftliche Umbrüche und Herausforderungen reagieren. Ziel des auf sechs Jahre angelegten Forschungsprogramms ist es dabei zu klären, inwiefern sich das aus dem Umfeld der Natur- und Umweltwissenschaften stammende Konzept der Resilienz, das nach Bewältigungs-, Anpassungs- und Transformationspotentialen heutiger Gesellschaften fragt, für die Erforschung von historischen Umbruchsituationen in den Geistes- und Sozialwissenschaften eignet.

An der Forschungsarbeit beteiligen sich in der ersten Förderphase (01.07.2016-30.06.2019) sechs Projekte aus der Soziologie und Mediävistik, vertreten durch die Fächer Ältere deutsche Philologie,  Rechtsgeschichte und Mittelalterliche Geschichte:

  • Teilprojekt 1 „Ashkenasische Juden im späten Mittelalter: Reaktion auf Verfolgung, Entrechtung und Vertreibung“
  • Teilprojekt 2 „Resilienz in Süditalien unter den frühen Anjouherrschern (1266-1309)“
  • Teilprojekt 3 „Theorie der Resilienz“
  • Teilprojekt 4 „Stadtkultur und Reslienz. Das Fastnachtspiel auf Nürnbergs Bühne vor und nach der Reformation“
  • Teilprojekt 5 „Rechtsrezeption und Resilienz. Das Kreditrecht des Ius Commune“
  • Teilprojekt 6 „Eine resiliente Stadt: Die Republik Venedig im 15. Jahrhundert“