Arbeitsschwerpunkte

Forschungsinteressen

  • Deutschsprachige Literatur des 18.-20. Jahrhunderts und ihre Didaktik
  • Literatur- und Kulturwissenschaftliche Theoriebildung
  • Interkulturelle Literaturwissenschaft und Postkoloniale Studien 
  • Diskursgeschichte; Deutsch-jüdische Literatur in europäischer Perspektive; europäische Transfers

Studium

1995-2001 Studium der Kulturwissenschaften an der Universität Lüneburg. Studienaufenthalte in Besancon und Bombay
1994-1995 Studium der Germanistik und Anglistik an der Universität Bukarest


wissenschaftliche Abschlüsse 

11/2012 Habilitation Venia legendi für Neuere deutsche Literaturwissenschaft
07/2005 Promotion

beruflicher Werdegang

seit 09/2015 Professur für germanistische Literaturwissenschaft an der Europa-Universität Flensburg
seit 04/2014 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Trier, Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Mitglied im Forschungszentrum Europa. Beteiligung mit einem eigenen Projekt an der SFB-Initiative „Resilienz“.
04/2013–03/2014 Vertretung einer Professur an der Universität Paderborn (Neuere deutsche Literaturwissenschaft/ Literaturdidaktik)
seit 01/2013 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fach Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Trier
2009-2012 Mitglied im Vorstand des SFB 600
2005-2012 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Teilprojekt C5 des SFB 600 „Fremdheit und Armut. Wandel von Inklusions- und Exklusionsformen von der Antike bis zur Gegenwart“ an der Universität Trier
seit 2005 Lehrbeauftragte im Fach Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Trier
2002-2004 Lehrbeauftragte im Fachbereich Kulturwissenschaften/Fach Sprache und Kommunikation/Bereich „Literatur und Gesellschaft“ an der Universität Lüneburg
2003-2005 Stipendiatin im DFG-Graduiertenkolleg „Identität und Differenz. Geschlechterkonstruktion und Interkulturalität“ an der Universität Trier
2002-2003 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Deutsche Sprache und Literatur und ihre Didaktik an der Universität Lüneburg


Funktionen/Mitgliedschaften

seit 2014 Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Gesellschaft für interkulturelle Germanistik (GiG)
seit 2014 Mitglied im Vorstand der Gesellschaft für Antiziganismusforschung e.V.
seit 2012 Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des Centrums für Postcolonial und Gender Studies der (CePoG) Universität Trier
seit 2010 Mitglied in der Wilhelm-Raabe-Gesellschaft
seit 2010 Mitglied im Herta-Müller-Network (Swansea University, Wales)
2009–2012 Mitglied im Vorstand des DFG-Sonderforschungsbereichs 600 „Fremdheit und Armut. Wandel von Inklusions- und Exklusionsformen von der Antike bis zur Gegenwart“
seit 2006 Mitglied der Internationalen Herder-Gesellschaft
seit 2006 Mitglied im Deutschen Germanistenverband (DGV)
seit 2006 Mitglied in der German Studies Association (GSA)
seit 2005 Mitglied in der Internationalen Vereinigung der Germanisten (IVG)

Auszeichnungen

07/2015 Nominierung für den Heinz Maier-Leibnitz-Preis der DFG [zurückgezogen wegen erfolgter Berufung an die Europa-Universität Flensburg, da Professurinhaber von der Preisverleihung ausgeschlossen sind]

Bibliographie im Aufbau

Patrut, Iulia-Karin (2014): Binneneuropäischer Kolonialismus als deutscher Selbstentwurf im 18. und 19. Jahrhundert, in: Gabriele Dürbeck/Axel Dunker (Hgg.): Postkoloniale Germanistik. Bestandsaufnahme, theoretische Perspektiven, Lektüren (=Postkoloniale Studien in der Germanistik 5), Bielefeld, S. 223–270.
Patrut, Iulia-Karin (2014): Exklusion von „Zigeunern“ - Erscheinungsformen, Kontinuitäten und Brüche, in: Bernhard C. Schär/Beatrice Ziegler (Hgg.): Antiziganismus in der Schweiz und in Europa. Geschichte, Kontinuitäten und Reflexionen, Zürich, S. 25–38.
Patrut, Iulia-Karin (2014): Conceptualizing German Colonialism within Europe, in: Dirk Göttsche/Axel Dunker (Hgg.): (Post-)Colonialsm Across Europe. Transcultural History and National Memory, Bielefeld, S. 279–304.
Patrut, Iulia-Karin (2014): Herta Müller: Rezeption, ästhetische Innovation und Zeitlichkeit, in: Dorle Merchiers (Hg.): Kann Literatur Zeuge sein? Poetologische und politische Aspekte in Herta Müllers Werk, Bern, S. 347–357.
Patrut, Iulia-Karin (2014): Geld, Sex und „Freiheit“ in Arthur Schnitzlers Spiel im Morgengrauen, in: Der Deutschunterricht: Geld und Spekulation in der Literatur 6, S. 37–45.
Patrut, Iulia-Karin (2014): „Dafür gibt es zu viel Strontium 9 in der Welt...“ Politische Poetologie Paul Celans, in: Peter Weiss Jahrbuch 23, S. 107–121.
Patrut, Iulia-Karin (2014): Phantasma nation: „Zigeuner“ und Juden als Grenzfiguren des „Deutschen“ (1770-1920), Würzburg.
Patrut, Iulia-Karin/Schößler, Franziska (2014): Labor Österreich/Ungarnn. Nation, imaginäre Fremdheit und Modernekritik im Roman Graf Petöfy, in: Hanna Delf von Wolzogen et. al. (Hgg.): Theodor Fontanes Dichtung in soziokultureller Perspektive, Würzburg, S. 225–244.
Patrut, Iulia-Karin (2014): Phantasma Nation: „Zigeuner“ und Juden als Grenzfiguren des „Deutschen“., Würzburg.
Gründler, Jens/Patrut, Iulia-Karin (2013): Muster der Devianz. „Zigeuner“, Geisteskranke und Familiengenealogien im langen 19. Jahrhundert, in: Arbeitskreis Repräsentionen (Hg.): Die «andere» Familie. Repräsentationskritische Analysen von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart (=Inklusion/Exklusion. Studien zu Fremdheit und Armut von der Antike bis zur Gegenwart 18), Frankfurt a.M., S. 217–250.
Patrut, Iulia-Karin (2013): Wahrheit(en) der Nation. „ZigeunerInnen“ und Produktivität seit der Frühen Neuzeit, in: Franziska Schößler/Nicole Colin (Hgg.): Das nennen Sie Arbeit? Der Produktivitätsdiskurs und seine Ausschlüsse, Heidelberg, S. 151–168.
Patrut, Iulia-Karin/Uerlings, Herbert (2013): Inklusion/Exklusion und die Analyse der Kultur, in: Iulia-Karin Patrut/Herbert Uerlings (Hgg.): Inklusion/Exklusion und Kultur. Theoretische Perspektiven und Fallstudien von der Antike bis zur Gegenwart, Köln [u.a.], S. 9–48.
„Das Echo vom Nachlassen der Straßen“: Intermediale Transiträume in Collagen Herta Müllers
im Rahmen der internationalen Tagung „Begegnungen in Transiträumen/Transitorische Begegnungen“ der Gesellschaft für interkulturelle Germanistik (GiG), Limerick, 29.05.-01.06.2014

Das Gedächtnis des Kolonialismus in der deutsch-jüdischen Literatur


Zeitlichkeit und zeitgeschichtliche Zäsur in der Literatur nach 1989


Umbruch im Transit: Perspektiven auf 1989 in den Schrift-Bild-Collagen Herta Müllers


Transkulturelle Ästhetiken und literarische Resilienz nach 1989


Funktionen der ‚Zigeuner‘-Stereotype für ‚deutsche‘ Selbstentwürfe seit dem 17. Jahrhundert
Rahmen einer Tagung der Gesellschaft für Antiziganismusforschung e.V., Marburg, 15.05.2015