Forschungsinitiative „Offene Ökonomien. Normative und kulturelle Dynamiken in Perspektive langer Dauer“

Die Forschungsinitiative beschäftigt sich ausgehend von unterschiedlichen Kultur- und
Wissensräumen und ihren wirtschaftlichen, rechtlichen und politischen Strukturen mit Konflikten undSteuerungsmechanismen, die sich aus grenzüberschreitenden Wirtschaftsbeziehungen unterschiedlicherIntensität ergeben haben. Es zielt auf die Untersuchung der Generierung von a) Wissensordnungen, b) politisch-rechtlichen Steuerungsmodi und c) spezifischen sozio-kulturellen Formen des Zusammenlebensim Kontext von Austausch, Diversität und Migration von der Antike bis zur Gegenwart.

 

Leitfragen:
Welcher Zusammenhang besteht zwischen den drei Dimensionen? Und wie beeinflussen wirtschaftliche,rechtliche, kulturelle und politische Muster und Strukturen die in unterschiedlichen Raum- und Zeitkontexten zu beobachtenden normativen und kulturellen Dynamiken?

 

Beteiligte Disziplinen:
Zur Beantwortung dieser Fragen sollen im interdisziplinären Austausch zwischen Geschichtswissenschaft, Literatur- und Kulturwissenschaften, Rechtswissenschaften und Wirtschafts- und Sozialwissenschaften historische und systematisch-gegenwartsbezogene Forschungsperspektiven entwickelt und miteinander in Beziehung gesetzt werden. Empirisch fokussiert der geplante SFB auf Räume, die durch die Öffnung ihrer wirtschaftlichen, kulturellen und rechtlichen Austauschbeziehungen geprägt wurden.

 

Die Forschungsinitiative organisiert sich in drei Teilverbünden:

  • Maritime Ökonomien (Verbundsprecher: Prof. Dr. Christoph Schäfer & Prof. Dr. Ulrike Gehring)
  • Transregionale Ökonomien (Verbundsprecher: Prof. Dr. Lukas Clemens & Prof. Dr. Ursula Lehmkuhl)
  • Interdependente Ökonomien (Verbundsprecher: Prof. Dr. Xenia Matschke & Prof. Dr. Thomas Rüfner)
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