Neue Forschungs- und Dokumentationsstelle SEAL arbeitet Quellen zur NS-Zeit auf

Am Dienstag, 29.10.2019, unterschrieben Universitätspräsident Prof. Dr. Michael Jäckel und der Referatsleiter Gedenkarbeit der Landeszentrale für politische Bildung Uwe Bader im Rahmen einer Pressekonferenz die Kooperationsvereinbarung und gründeten damit die gemeinsame Forschungs- und Dokumentationsstelle SEAL („Strukturen und Er­innerung. Angewandte Geschichtswissenschaft und digitale Lehre“). Die Leitung teilen sich Dr. Thomas Grotum, Lena Haase und Prof. Dr. Lutz Raphael.

 

Seit vielen Jahren forschen Geschichtswissenschaftler der Universität Trier zur Geschichte der NS-Zeit in der Region. So konnten beispielsweise neue Erkenntnisse zum SS-Sonderlager/Konzentrationslager Hinzert gewonnen werden, genauso wie zur Rolle der Gestapo in der Stadt. Bereits in vergangenen Projekten arbeitete das Fach Geschichte bei der Aufarbeitung der NS-Zeit und der Erinnerungsarbeit erfolgreich mit der Landeszentrale für politische Bildung zusammen. Durch die Gründung dieser Forschungs- und Dokumentationsstelle intensivieren die beiden Institutionen nun ihren langjährigen Einsatz für die Gedenkarbeit in Rheinland-Pfalz.

 

Weitere Informationen zur Pressekonferenz und zum Projekt im Newsletter der Universität Trier.